IKEM – der schwedische Arbeitgeberverband für Industrie und Chemie ist an zehn Tarifverträge gebunden. Neun davon sind Arbeiterverträge. Die Arbeitergewerkschaft Industrifacket Metall ist Kontrahent in diese neun Vereinbarungen. Darüber hinaus ist IKEM – der schwedische Arbeitgeberverband für Industrie und Chemie – an einen Tarifvertrag für Angestellte gebunden. Die Gegenparteien dieses Abkommens sind die Angestelltengewerkschaften Ledarna, Unionen, Sveriges Ingenjörer und Naturvetarna. Diese Vereinbarungen regeln alle Angelegenheiten wie Bedingungen und Kündigungen von Arbeitsverträgen, Arbeitszeit, Mindestlöhne, Urlaubsentschädigung und Krankengeld usw. Wie bereits erwähnt, werden diese Vereinbarungen häufig durch lokale Tarifverträge ergänzt. Die gesetzlich vorgeschriebene normale oder normale Arbeitszeit beträgt acht Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche, obwohl viele Tarifverträge weniger Arbeitszeiten vorsehen (z. B. 38,5 Stunden pro Woche). Um Mindestlöhne oder Mindestlöhne in einem Tarifvertrag festzulegen, werden die Arbeitsarten nach verschiedenen Kriterien klassifiziert. Zum einen geht es dabei um eine Beschreibung der geleisteten Arbeit, die manchmal speziell bezeichnete Berufe enthält. Darüber hinaus spielen Qualifikation (z.B.

Ausbildung) und Berufserfahrung eine Rolle. Im Falle von Angestellten ist die Anerkennung früherer Beschäftigungszeiten ein weiterer wichtiger Faktor bei der Festlegung des Gehaltsniveaus. Arbeitszeit ist der Zeitraum vom Beginn bis zum Ende der Arbeit, ohne Ruhezeiten während der Arbeit zu zählen. Die Reisezeit zur oder von der Arbeit wird im Allgemeinen nicht als Arbeitszeit betrachtet. In dieser Hinsicht sehen einige Tarifverträge jedoch Regeln vor, die für die Arbeitnehmer vorteilhafter sind. Das umstrittenste Thema in den Verhandlungen betraf das Mindestlohnniveau in der Branche. Zu Beginn der Verhandlungen forderte die ETTA einen monatlichen Mindestlohn von 7.718 EEK (rund 493 Euro per 18. Januar 2008) für Fahrer und Mechaniker sowie einen Mindeststundenlohn von 45,40 EEK (2,90 Euro). Verglichen mit den Bestimmungen des bisherigen Tarifvertrags bedeutete die Forderung der Gewerkschaften eine Lohnerhöhung von fast 43 %. Österreich hat keine gesetzlichen Mindestlöhne oder Mindestlöhne. Mindestlöhne und -gehälter müssen in Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden vereinbart werden. Lohnerhöhungen, die sich normalerweise auf Mindestlöhne und Mindestlöhne auswirken, werden zwischen einer Gewerkschaft und Arbeitgebervertretern in Tarifverhandlungen ausgehandelt.

Diese Erhöhungen betreffen je nach Sektor unterschiedliche Aspekte. Einige Tarifverträge betreffen das allgemeine Verhältnis zwischen einem Arbeitgeber oder einem Arbeitgeberverband und den Gewerkschaften. Solche Vereinbarungen regeln in der Regel Fragen wie Mitbestimmung, Verhandlungsverfahren und die Festlegung gemeinsamer Ziele im Zusammenhang mit der künftigen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und für die Arbeitgeber.

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